Am 10. September 2026 findet eine Podiumsdiskussion der Kandidierenden für das Amt des Oberbürgermeisters in der Volkswagen Halle Braunschweig statt. Diskutiert werden von jungen Braunschweiger*innen eingereichte Themen und Fragen. Veranstaltet wird die Diskussion von intoPolitics gemeinsam mit dem Jugendparlament Braunschweig.

An der Wahlurne entscheiden die Braunschweiger Bürger*innen am 13. September 2026 die Kommunalpolitik der kommenden Jahre und für viele Jugendliche wird es die erste Möglichkeit sein, mit ihrem Votum auf die Politik der Stadt Einfluss zu nehmen. Viele Themen des Wahlkampfs, wie Mobilität, Bildung, Kultur und Stadtentwicklung, betreffen hierbei besonders junge Menschen.

intoPolitics und das Jugendparlament Braunschweig schaffen gemeinsam mit ihrer Podiumsdiskussion eine Möglichkeit, dass Jugendliche die Kandidierenden unmittelbar kennenzulernen und deren politische Positionen themenspezifisch vergleichen zu können.

Im Mittelpunkt stehen von den Teilnehmenden im Vorhinein eingereichte Themen der Kommunalpolitik. Diese werden dann von den OB-Kandidierenden aller im Stadtrat vertretenen Parteien in einem professionell moderierten Umfeld diskutiert. Angesetzt sind 120 Minuten. Im Anschluss können Fragen an die Kandidierenden im Rahmen eines Meet and Greet gestellt werden. Teilnehmen werden Dr. Thorsten Kornblum (SPD), Michael Walther (Bündnis 90/Die Grünen), Maximilian Pohler (CDU), Ingo Schramm (FDP), Robert Glogowski (BIBS), Leonie Bartsch (Die Linke), Timothy Rathjen (Volt) und Max Wieland (Die PARTEI). Mirco Hanker (AFD) wurde eingeladen, hat aber die Teilnahme abgesagt.

Ziel der Veranstaltung ist neben dem Bereitstellen von Informationen und Inhalten auch das Bieten einer Teilhabemöglichkeit für junge Menschen. Jugendliche sollen zum Wählen und zur politischen Partizipation animiert werden.

Einlass: 10.30 Uhr
Beginn: 11.30 Uhr
Ende: voraussichtlich 13.30 Uhr

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Teilnehmen können Schüler*innen, Auszubildende und Studierende. Eine Anmeldung ist sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen verpflichtend und erfolgt für Schülergruppen schriftlich per Mail an kontakt@into-politics.de.

Studierende und Auszubildende sowie Schüler*innen, deren Schule nicht teilnimmt, können sich ab dem 29. August online unter www.into-politics.de anmelden. Zum Einlass ist ein Ausbildungsnachweis (Schüler-/Studierendenausweis) notwendig. Einzelpersonen ohne Schüler-/Studierenden-/Auszubildendenstatus können in Ausnahmefällen ebenfalls angemeldet werden, hierzu muss eine Kontaktaufnahme via E-Mail an kontakt@into-politics.de erfolgen.

intoPolitics n.e.V. ist ein unabhängig organisierter Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, politische Bildung neu zu denken und mit modernen Formaten Erstwähler*innen zu erreichen, um jungen Menschen politische Teilhabe zu ermöglichen.

„Es hat sich gezeigt, dass Erstwählerinnen oft großes Interesse an politischer Teilhabe haben, oft aber nicht wissen, wie. Wir möchten mit dieser Veranstaltung Licht in den Dschungel der Kommunalpolitik bringen und möglichst vielen jungen Braunschweigerinnen ein gutes Gefühl beim ersten Gang zur Wahlurne ermöglichen“, sagt Ole Reuter, Pressebeauftragter von intoPolitics.

Das Jugendparlament Braunschweig ist ein von der Stadt Braunschweig ins Leben gerufenes überparteiliches Gremium, das aus Braunschweiger*innen zwischen 14 und 21 Jahren besteht. Das Jugendparlament bringt jugendpolitische Themen in die kommunale Diskussion ein und vertritt die Interessen junger Menschen gegenüber Politik und Verwaltung.

Die Vorsitzenden des Jugendparlaments Braunschweig Martin Florysiak und Lola Szendera betonen: „Demokratie lebt davon, dass Menschen sich einmischen […]. […] Durch mangelnde Teilhabe entsteht oft das Gefühl des „nicht gehört“ Werdens. Diesem kann Kommunalpolitik vorgreifen, denn sie ist die Politik, die einen großen und unmittelbaren Einfluss hier vor Ort auf das Leben vieler junger Menschen hat. Mit dieser Podiumsdiskussion schaffen wir genau das: Politik direkt, ungefiltert und auf Augenhöhe mit den jungen Wählern zu vermitteln. Und wichtig zu betonen ist, dass Politik eigentlich heißt, unterschiedliche Interessen mit friedlichen Mitteln auszuhandeln! […] Das ist Demokratie, und genau das wollen wir jungen Menschen zeigen, bevor sie am 13. September zum ersten oder zweiten Mal wählen.“

Der Wunsch nach dem Ermöglichen von politischer Teilhabe eint intoPolitics n.e.V. und das Jugendparlament Braunschweig, weshalb die gemeinsame Podiumsdiskussion ins Leben gerufen wurde. Die Erfahrung von intoPolitics und das Wissen um die politischen Anliegen der lokalen Jugend des Jugendparlaments Braunschweig stellen die Grundlage für die Kooperation dar.

Pressekontakt:

Ole Reuter

kontakt@into-politics.de

+49 (0) 1522 31 62 214


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